Orquesta

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März 5, 2012 by Angel Maria Torres

Angel Maria Torres

Angel Maria Torres

maximo lìder, canción

Angel Maria Torres wurde in Mexico-City in die mexikanische High Society hineingeboren. Eine verheissungsvolle Karriere als Politiker war für ihn vorgesehen, doch es sollte alles anders kommen: Dank seinen guten Kontakten in der High Society verkehrte er mit vielen Künstlern, darunter auch Perez Prado und seine Mitmusiker Maynard Ferguson und Mongo Santamaría, die er allesamt verehrte. Nach Perez Prados Ableben gründete er kurzerhand seine eigene Band, um die Musik des Mambo-Altmeisters am Leben zu erhalten. Da Geld keine Rolle spielte, konnte er sich die besten Musiker leisten und spielte in den angesagtesten Clubs in Mexiko. Als er gerade auf Europatournee war, erfuhr er, dass fast seine ganze Familie wegen illegalen Machenschaften verhaftet wurde. Auch gegen ihn wurde ermittelt. So blieb er in Europa hängen und seither reist er zwischen seinen Konzerten hin und wieder inkognito in seine Heimat zurück und lässt die Band alleine auf sich gestellt zurück.

PerdoElLocoCorazon

Pedro „el Loco“ Corazon

órgano, canción

Pedro „el Loco“ Corazon wurde in Heroica Puebla de Zaragoza geboren. Seine Familie betrieb einen Wanderzirkus und so entdeckte Pedro Corazon bereits früh sein Flair für die Bühne. Ob als Musiker, Tänzer, Akrobat, Dompteur von wilden Tieren, Allround-Handwerker, Meister im Pistolenschiessen oder Frauenschwarm: Seine vielseitigen Talente machten es ihm immer leicht bei diversen Theatergruppen, Bands, Freakshows etc. mitzuwirken. Bei Angel Maria Torres y sus ultimos Mamboleros kann er alle seine Begabungen sogar gleichzeitig einsetzen und deswegen ist er dieser Band bis heute treu geblieben. Pedro „el Loco“ Corazon führt auch eine eigene Kleidermarke – „El Smoking Corazon“ – und ist persönlicher Schneider von Angel Maria Torres.

DonCedricCerealis

Don Cedric Cerealis

congas, canción

Als Cédric Cerealis in einer Vollmondnacht während einer Santeria-Zeremonie zur Welt kam, bebte die Erde unter seinen Füssen. Die Rhythmen der Bata-Trommeln begrüssten ihn, und es war die Fügung der Götter, dass er Perkussionist wurde. Im zarten Alter von 2 schlug er ununterbrochen die Marcha de Salsa und mit 5 durfte er die ”Universitad del Ritmo Intuitivo” besuchen, welche er mit Mastertitel fünf Jahre später abschliessen durfte (seither das Don im Namen). Ab seinem Stimmbruch und dem Wachsen der ersten Oberlippenbarthaaren, entwickelte sich sein Vokalorgan zum Tenor der Karibik, dies dank jahrelanger Schulung am “Instituto Superior de Arte Musical” in Camagu¨ey. Sein „Besame Mucho“ wird seit Jahren bei jedem Konzert von Angel Maria Torres eifrig von allen weiblichen Wesen im Publikum erwartet. Die jalousen Blicke der Männer verlieren sich hinter den leuchtend-flehenden Augen der Frauen, die sich dem Charme und dem Timbre von Don Cédric Cerealis gänzlich hingeben. Fliegende Büstenhalter sind keine Seltenheit.

ElLoboCorredor

El Lobo Corredor

percusión

El Lobo Corredor wurde vor 51 Jahren im Osten von Mexico geboren und ist der Senior bei Angel Maria Torres. Da er seit seiner Geburt an einem Sprachfehler leidet, kommt es öfters zu Verständigungsschwierigkeiten, was er aber mit seiner Coolness und seiner Altersweisheit wieder wettmacht. Als Perkussionist hält er die Machotruppe Angel Maria zusammen und wenn das Guíro den Takt vorgibt, dann wissen alle wo’s lang geht. In der heutigen schnelllebigen Zeit hat er sich entschieden noch bis zur Pension bei Angel Maria Torres den Rhythmus anzugeben, um Jung und Alt zu zeigen, dass Mambo besser wirkt als Viagra. Die Truppe um Angel Maria Torres erhält ihn jung und lässt ihn von seinen jungen und wilden Jahren in Mexico träumen.

JoseDeLosPinios

José de los Pinios

batería

De Los Pinios wurde 1970 in Miami als Sohn mexikanischer Exil Kubaner geboren. Schon früh zeigte sich sein Gespür für Frisuren und schwarze Anzüge, sowie die Gabe unauffällig im Hintergrund zu wirken. Deshalb wurde er als Jugendlicher von der CIA angeworben und bereiste viele Jahre die Brennpunkte der lateinamerikanischen Welt. Nun ja, in Wirklichkeit hielt er sich entweder in Bars oder Konzertlokalen auf. Und als während eines kleinen Feuergefechts in einem Club in Mexico City der Schlagzeuger der im Auftreten begriffenen Band von einem Querschläger getroffen wurde, sprang De Los Pinos kurzerhand ein, was sein Leben nachhaltig verändern sollte. Die Band behielt den neuen Schlagzeuger gleich, was nicht unbedingt seinem musikalischen Können zuzuschreiben war, sondern… Nun ja, das ist Geheimsache. Seit diesem verhängnisvollen Abend also ist José fester Teil der Legendären Mamboleros und wehe dem, der ihn auf seine dunkle Vergangenheit anspricht.

HueloElChoferdeZurigo

Huélo “el chofer” de Zurigo

contrabajo

Huélo ist der Kontrabassist von Angel Maria Torres y sus ultimos Mamboleros. Bereits als kleiner Bengel war er ein virtuoser Trompeter, doch sein Ego verlangte bald nach einem grösseren Instrument. Sobald es seine Körpergrösse zuliess, wechselte er zum Kontrabass. Zum Aufwärmen vor einem Konzert zupfte Huélo mehrere Mambonummern auf dem Zugseil der Seilbahn Funicular de Guanajuato. Dabei wurde er von Angel Maria Torres entdeckt und sofort für die „ultimos Mamboleros“ verpflichtet. Seinen Lebensunterhalt verdient er seitdem offiziell mit den Gagen von Angel Maria Torres. Ob dies ausreicht um seinen temperamentvollen mexikanischen Lebensstil zu finanzieren, weiss man nicht so genau. Es wird jedoch gemunkelt, dass der Stauraum in seinem grossen Kontrabasskoffer auf Tourneen auch schon für unterschiedlichste “Import-Export-Geschäfte” verwendet wurde.

Fender

Fender Carlos „el Mariachi berlinés“ Rivera

guitarra

Fender Carlos kam in Berlin zur Welt, als sein Vater Frieder Maria Carlos Rivera mit seiner Mariachiband „Los Chilangos“ auf Tour in Europa war. Mit 4 Jahren war der schmächtige Fender Carlos der jüngste Mariachi Mexikos und gab sein Debüt auf der großen Bassgitarre “El Guitarrón”, die fast doppelt so groß war wie er. Später wechselte F.C. die Saiten und begann, in México D.F. an der Escuela Superior de Música bei Cris Lobo Jazz-Gitarre zu studieren. Er brach sein Jazz-Studium jedoch ab, um am Instituto Nacional Dámaso Pérez Prado beim “Rey del Mambo” seinen Abschluss als Mambolero mit ““mambo cum laude”“ zu machen. Nach dem Studium bewarb sich Fender Carlos bei Angel Maria Torres, um ein Ultimo Mambolero zu werden. Beim Vorspiel, welches gleichzeitig die dreitägige Hochzeit von Dr. Luki Flores war, kam es mit zwei Konkurrenten zu einer Mexican Stand-off Situation, die F.C. beim Tequila Shoot Out (Experimento No. 666) für sich entschied. Er musste sich jedoch beim Rauslaufen aus dem Festsaal auf seine Fender Gitarre stützen. Seitdem nennen ihn alle El Fender Carlos.

 JesusElOvejaInfernal

Jesus „el Oveja“ Infernal

saxofón

In den Siebzigern im glorreichen Mexico geboren, Sohn eines waschechten Mariachi und einer Americana. Er durch seine musikalische Tätigkeit ständig unterwegs, sie wegen vieler Liebschaften auch nicht da, zog er sich selber gross, erlernte sich selber sein Saxophon-Spiel und zog los durch die Gassen der meisten Städte ganz Mexicos. Er versuchte sich auch in verschiedenen Funk-Formationen, doch seine Extrovertiertheit liess ihn zu seinen Wurzeln zurückführen: Dem Mambo, dem lateinamerikanischen Charme, der strotzenden Männlichkeit in der Musik. Schon in den Anfängen nahm in Angel Maria Torres in sein Orchester auf, lernte ihm die Geheimnisse der schnatternden Saxophone und besorgte ihm die passende Sonnenbrille und ein Fahrzeugführerausweis. Durch die Gabe Eins und Eins zusammenrechnen zu können, dachte er niemals daran das Orchester zu verlassen.

Tercito

Tercito “el Coltrán“ da Costa

saxofón

Geboren und aufgewachsen in Veracruz in Mexico als Sohn eines Aztekischen Vaters und einer Schweizer Mutter. Seine musikalischen Sporen verdient er sich als Strassenmusiker und in Mariachibands ab, wie in Mexico üblich. Wegen seiner aztekischen Wurzeln – welche sich vor allem an seiner Nase und seinem mageren Bartwuchs äussern – stösst er jedoch nie wirklich auf Akzeptanz bei seinen mexikanisch-machoiden Bandkollegen und entscheidet sich in die Schweiz auszuwandern, wo er seine musikalischen Tätigkeiten in diversen Bands und Orchestern fortsetzt; unter anderem auch bei der (exil)mexikanischen Band Angel Maria Torres y sus Ultimos Mamboleros.

Luki

Doctor Luki Flores

saxofón

Als Sohn von Deutschen Immigranten wuchs Lukas D. Blume in wohlbehüteten Verhältnissen in Acapulco auf und lernte das Handwerk der Blockflöten-Kunst, bis er mit 12 in eine er(n)ste Schaffenskrise fiel. Er rebellierte gegen seine Eltern warf seine Flöte über die Klippen ins tosende Meer, klaute im Estrich seines 98jährigen Nachbarn – ehemals Mitglied der legendären Band von Perez Prado – ein Saxophon, meldete sich an der Academia mexicana de Musica Mambo und schloss mit Doktorwürde ab – mit notabene erst 18 Jahren! Señor Blume wurde zu Doctor L. Flores, heute lehrt er an den besten Academia de Musica den Mambo, so auch am hochalpinen Konservatorium des klassischen Mambos in Davos, was ihn in die Schweiz und zu den ultimos Mamboleros brachte. Eine Namensänderung auf „Profesor Dr. L. D. Flores Jr. wurde beim Maximo Lider beantragt, aber noch nicht bearbeitet.

GabrielEsranjeroIlegalDoBrasil

Gabriel „Estranjero ilegal“ do Brasil

trompeta

Gabriel Estranjero ilegal do Brasil wurde 1977 in São Paulo geboren. Er passte nie richtig in die wohlhabende brasilianische Ärztefamilie mit Verbindungen zu politischen Hoheiten in Brasilien und ganz Südamerika. So kam es, dass ihn seine Familie mit fünf Jahren an eine in mafiakreisen bekannte und einflussreiche Grossfamilie in Mexico zur Adoption gab. Dort fiel er bereits als Kind dadurch auf, dass er jegliche Schusswaffen, welche ihm in der gangsterreichen Umgebung in die Finger gerieten, am Mund ansetzte und kräftig hineinpustete. Eines Tages bekam er dann auch eine Trompete in seine Hände. Von da an war seine Bestimmung eindeutig und er entwickelte sich zu einem der gefürchtetsten Gehörkiller Mexikos. Heute spielt Gabriel Trompete für Angel Maria Torres und andere Formationen in den renommiertesten Clubs in der ganzen Welt.

MarcoAvispa

Marco „el sostenido Once“ Avispa

trompeta

Marcos „el sostenido once“ Avispa, geboren und aufgewachsen in Mazatlán, kam bereits in jungen Jahren mit Musik in Berührung. Als er eines Tages am Strand von Mazatlán eine Trompete fand, pustete er hinein, fand Gefallen daran und hört seither nie mehr damit auf. Nach einigen Lehrjahren in diversen Formationen, die von Strand zu Strand ziehen, entscheidet er sich für ein Musikstudium. Avispa schliesst in windeseile an der Universidad de Musica Guadalajara mit einem Master in „Doble Alto Do“ ab. Von da an spielte er in unzähligen Clubs zwischen Santa Maria und La Tijera und ist nun einer der gefragtesten Trompeter in der Provinz Guanajuato. Als Angel Maria Torres ihn zufälligerweise im mexikanischen Fernseher spielen hörte, holt er ihn in seine Band und seither gehört Marcos „el sostenido once“ zu den berühmt-berüchtigten „ultimos Mamboleros“.

ChrisianElRabanillo

Floriano „el Rubio“ Sabedor

trombón

Als Floriano „el Rubio“ Sabedor in Cancún das Licht der Welt erblickte, fand gerade die Fussball-Weltmeisterschaft in Mexiko statt. Musik war überall zu hören, Unterhaltungsbands schossen wie Pilze aus dem Boden. Und so ist es auch nicht erstaunlich, dass sich Sabedor zu einem musikalischen Wunderkind entwickelte. Als Sohn eines Schulvorstehers hatte er das Privileg diverse Instrumente auszuprobieren und entwickelte sich zu einem Multiinstrumentalisten. Seine Wissbegierde, was Musik anbelangt führte ihn schliesslich zum Studium der Musikwissenschaften. Wenn er nicht gerade mit einer Band auf Tournee war, am Proben oder in seinem Übungsraum, so schloss er sich ein und widmete sich seinem Studium. Der ständige Lichtmangel tat ihm leider nicht gut und so wurde er bleicher und bleicher und seine Haare heller und heller, bis sie aschblond waren. Mit 18 schloss Floriano Sabedor einen Doppelmaster in Posaune und Musikwissenschaften am Instituto Nacional Dámaso Pérez Prado ab, was dann auch das Sprungbrett für den Eintritt in die Band von Angel Maria Torres war.

Jorge „el Mataoreja” Magiaro

trompeta

Jorge Magiaro wurde als Sohn ungarischer Eltern in Mexico-City geboren. Schon immer faszinierten ihn die Trompeter der Mariachi-Bands und mit sieben Jahren erfüllte sich sein grösster Traum, als er eine Trompete geschenkt erhält. Eines Tages – Magiaro war gerade unterwegs zu einer Probe – wurde er von Gangmitgliedern der Zetas überfallen. Jorge Magiaro trug als überzeugter Pazifist keine Waffe, doch pustete er derart hohe Töne aus seiner Trompete, dass er damit die Übeltäter in die Flucht schlug. Danach entwickelte er sich zum gefürchtetsten Leadtrompeter Mexikos und schlug mit seinen hohen Tönen sogar seine Bandmitglieder regelmässig in die Flucht. So erhielt er den Beinamen „el Mataoreja“. Nur bei Angel Maria Torres scheinen die „ultimos Mamboleros“ immun gegen seine Waffe zu sein und so kommt es, dass er nur noch bei dieser Band spielt. Dafür umso höher und lauter.

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